2.3 Umzug nach Luzern 

Ich komme am Bahnhof Luzern an, und sofort steigt mir ein Duft in die Nase: eine Mischung aus erhitztem Eisen von den Gleisen, frischem Brot aus den umliegenden Bäckereien und einer Spur Feuchtigkeit – vom nahegelegenen Vierwaldstättersee. Der Bahnhof, majestätisch, vereint Vergangenheit und Gegenwart. Sein hellgraues Steintor – ein Überbleibsel des Gebäudes von 1896, das

2.2 Die Stadtmauern

Ich wende mich Lukas zu, fasziniert von seinem Wissen. „Sag mal, Lukas… wie wurde diese Region eigentlich besiedelt?“ Er lächelt, seine Augen leuchten in ruhiger Begeisterung. „Ich erzähle dir beide Versionen – denn beide haben hier in der Schweiz ihren Platz.“ Er atmet tief ein, als wolle er seine Gedanken sammeln, dann beginnt er: „Zuerst

2.1 Die Stadtmauern

Ich werde mich für immer an diesen Abend erinnern. Unter den alten Balken der Kapellbrücke, dort, wo die Reuss ihre Geheimnisse flüstert, tanzte ich in meinem Automatenkostüm, getragen vom Glanz des Karnevals. Die Menge tobte, die Musik hallte wider, und plötzlich erstarrte ich unter einem Blick. Ein Mann näherte sich: groß, leicht gelocktes blondes Haar,

1.3 Die Reise einer lebendigen Puppe durch die Schweiz

Der Zug hielt mit einem metallischen Seufzer an. Ich setzte meinen Fuß auf den Bahnsteig des belebten Regionalbahnhofs, lebhafter als der meines kleinen Bergdorfes, wo die Bahnsteige oft leer und still sind. Hier hallten Durchsagen in mehreren Sprachen wider, eilige Reisende kreuzten sich, und Kinderlachen schwebte in der Luft, vermischt mit dem Aroma des benachbarten

1.2 Das Museum der Spieldosen und Automaten

Véronique schloss die Augen, und die Erinnerungen strömten herbei – so lebendig wie die Lichtreflexe auf dem See am frühen Morgen. Sie sah sich wieder als Teenagerin in ihrem kleinen Dorf, eingebettet in die Höhen des Waadtländer Jura. Um ein paar Franken zu verdienen, erledigte sie verschiedene kleine Jobs: zusammen mit ihrer Schwester die Minigolfbahnen

1.1 Die Abreise „nie wieder nie sagen“

Es ist ein strahlender Frühlingsmorgen. Die Luft ist frisch, fast schneidend, doch das Sonnenlicht flutet den Bahnsteig des kleinen Bahnhofs, der wie ein Balkon über dem Waadtländer Jura thront – wie ein Gemälde in zarten Grüntönen und himmelblauem Licht. Ich stehe dort, am Beginn eines neuen Kapitels, bereit, mein Heimatdorf zu verlassen und nach Luzern

DE

Im perlmuttfarbenen Licht der Morgendämmerung saß sie still da, dem großen, majestätischen roten Drachen gegenüber…Zwischen ihren Fingern lag die Uhr, die ihr Bruder ihr in einem längst vergangenen Frühling geschenkt hatte – sie schien in einem alten Echo zu vibrieren.Noch wusste sie es nicht,doch diese Uhr – wie auch der Berg – trug ein Seelengeheimnis